Maklerkosten in Bremen 2026: Höhe, wer zahlt und was fair ist
Wer in Bremen eine Immobilie kauft oder verkauft, fragt sich schnell: Was kostet ein Makler eigentlich – und wer zahlt die Provision? Seit der Reform 2020 gelten klare Regeln zur Teilung. Dieser Ratgeber erklärt die übliche Höhe der Maklerkosten in Bremen, wer sie trägt, wann sie fällig wird und woran Sie eine faire Provision erkennen.
Auf einen Blick
Wie hoch sind die Maklerkosten in Bremen?
Die Maklerprovision ist gesetzlich nicht festgeschrieben, sondern frei verhandelbar. In der Praxis hat sich in Bremen – wie in weiten Teilen Norddeutschlands – ein Satz von rund 5,95 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer für die gesamte Vermittlung eingependelt. Bei geteilter Provision entfallen davon meist rund 2,975 Prozent auf jede Seite.
| Kaufpreis | Provision gesamt (5,95 %) | Je Seite (2,975 %) |
|---|---|---|
| 300.000 € | 17.850 € | 8.925 € |
| 450.000 € | 26.775 € | 13.388 € |
| 600.000 € | 35.700 € | 17.850 € |
Die Werte sind Richtgrößen. Je nach Objekt, Aufwand und Anbieter kann die Provision höher oder niedriger ausfallen – deshalb lohnt sich der Vergleich.
Wer zahlt den Makler in Bremen?
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt bundesweit das Gesetz zur Teilung der Maklerkosten beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher. Die Grundregel: Beauftragt eine Seite den Makler, darf sie höchstens die Hälfte der Provision auf die andere Seite umlegen – und muss ihren eigenen Anteil nachweislich selbst zahlen.
Praktisch bedeutet das: Käufer und Verkäufer tragen die Provision in Bremen in der Regel je zur Hälfte. Eine reine „Käuferprovision“, bei der der Verkäufer nichts zahlt, ist bei diesen Objekten nicht mehr zulässig.
Wann wird die Provision fällig?
Die Maklerprovision wird erst fällig, wenn durch die Vermittlung ein wirksamer Kaufvertrag zustande kommt – also nach der notariellen Beurkundung. Kommt kein Vertrag zustande, entsteht auch keine Provision.
Ein seriöser Makler verlangt deshalb keine Vorkasse für Fotos, Exposés oder Inserate. Wer vorab Geld für die Vermarktung fordert, arbeitet nicht erfolgsbasiert – ein deutliches Warnsignal.
Was ist eine faire Maklerprovision?
Fair ist eine Provision, die offen genannt, erfolgsabhängig und ohne versteckte Zusatzkosten ist. Achten Sie auf diese Punkte:
- Höhe wird von Anfang an klar und schriftlich genannt
- Fälligkeit ausschließlich bei erfolgreichem Verkauf
- Keine Vorkasse für Fotos, Exposé oder Inserate
- Alle Leistungen (Bewertung, Vermarktung, Besichtigungen, Verhandlung) inklusive
- Moderate, faire Vertragslaufzeit
Wir arbeiten mit einer fairen, erfolgsbasierten Provision ab 1,5 % – deutlich unter dem ortsüblichen Satz. Was das für Ihren Verkauf bedeutet, lesen Sie auf unserer Seite Haus verkaufen in Bremen oder direkt beim Immobilienmakler Bremen.
Maklerkosten senken – so geht es
Ein paar einfache Schritte helfen, bei den Maklerkosten zu sparen, ohne an Qualität zu verlieren:
- Mehrere Makler vergleichen – Provision und Leistung gegenüberstellen
- Provision offen verhandeln, gerade bei höheren Kaufpreisen
- Auf erfolgsbasierte Modelle ohne Vorkosten achten
- Leistungsumfang schriftlich fixieren, damit nichts extra berechnet wird
Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie den realistischen Wert Ihrer Immobilie kennen. Unsere kostenlose Immobilienbewertung liefert die passende Grundlage.
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Immobilienmakler BremenHäufige Fragen zu Maklerkosten in Bremen
Wie hoch sind die Maklerkosten in Bremen?
Üblich sind rund 5,95 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer für die gesamte Vermittlung. Bei geteilter Provision entfallen davon meist etwa 2,975 Prozent auf Käufer und Verkäufer. Die Provision ist verhandelbar.
Wer zahlt den Makler beim Hausverkauf in Bremen?
Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision bei Wohnungen und Einfamilienhäusern in der Regel je zur Hälfte. Eine reine Käuferprovision ist bei diesen Objekten nicht mehr zulässig.
Wann muss ich die Maklerprovision zahlen?
Erst wenn durch die Vermittlung ein wirksamer Kaufvertrag notariell beurkundet wurde. Kommt kein Verkauf zustande, entsteht keine Provision. Seriöse Makler verlangen keine Vorkasse.
Ist die Maklerprovision verhandelbar?
Ja. Die Höhe ist gesetzlich nicht festgelegt und frei verhandelbar. Gerade bei höheren Kaufpreisen lohnt es sich, die Provision und die enthaltenen Leistungen zu vergleichen und zu verhandeln.
Was ist eine faire Maklerprovision?
Fair ist eine offen genannte, erfolgsbasierte Provision ohne Vorkasse und ohne versteckte Kosten. Wir arbeiten mit einer fairen Provision ab 1,5 Prozent – deutlich unter dem ortsüblichen Satz.
Seit über 20 Jahren als Immobilienmakler in Bremen aktiv – mit fairer, transparenter Provision und lokalem Marktwissen in jedem Stadtteil.